«Nein.«

«Sie sind ein einigermaßen attraktiver Mann, aber Ihr Gesicht wird durch die Kategorie, in die es fällt, mehr hervorgehoben als durch seine Eigenarten selbst.«

«Kategorie?«

«Ja. Sie sind der Prototyp des weißen Angelsachsen, den die Leute jeden Tag beim Cricket oder auf dem Tennisplatz beobachten können. Diese Gesichter lassen sich kaum voneinander unterscheiden, nicht wahr? Die Zähne sind gerade, die Ohren liegen flach am Kopf an. Nichts ist aus dem Gleichgewicht, alles ist am richtigen Platz, und die Züge sind ein wenig weich.«

«Weich?«

«Nun, >verwöhnt< wäre vielleicht ein besseres Wort.

Jedenfalls verraten sie Selbstbewußtsein, sogar Arroganz. Wer so aussieht, ist gewohnt, daß alles so läuft, wie er es wünscht.«

«Ich glaube, ich weiß immer noch nicht, worauf Sie hinauswollen.«

«Dann wollen wir es anders herum versuchen. Wenn Sie Ihr Haar färben, verändern Sie damit das Gesicht. Eine Brille oder ein Bart bewirkt das gleiche. Ich schätze, daß Sie Mitte bis Ende Dreißig sind, aber Sie könnten auch zehn Jahre älter oder fünf jünger sein.«

Washburn hielt inne und beobachtete die Reaktionen des Mannes, so als überlegte er, ob er fortfahren solle oder nicht.»Und weil wir gerade von der Brille sprechen, erinnern Sie sich an die Übungen, die Proben, die wir vor einer Woche machten?«

«Natürlich.«

«Ihre Sehkraft ist völlig normal, sie brauchen keine Brille.«

«Das hatte ich auch nicht angenommen.«

«Warum geben dann Ihre Netzhaut und Ihre Lider Hinweise darauf, daß Sie längere Zeit Kontaktlinsen getragen haben?«

«Keine Ahnung. Mir leuchtet das nicht ein.«

«Darf ich eine mögliche Erklärung vorschlagen?«

«Ich würde sie gerne hören.«



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